Tiflis. Tbilissi. თბილისი — Leben in einer neuen Zeit

Georgien hat in den 25 Jahren seit dem Zerfall der Sowjetunion dramatische Wech­sel­bäder erlebt: Anfang der 1990er Jahre galt es als „gescheiterter Staat“, der lange Zeit seinen Bürgern weder eine zuverlässige Infrastruktur wie Strom und Wasser, noch existentielle Sicherheit bieten konnte. Die Menschen waren allgegenwärtiger Straßenkriminalität und Korruption im täglichen Leben und großer Hoffnungslosigkeit ausgeliefert.

Den Zeiten von großer Not, verschärft durch Kriege und Vertreibung, folgten aber auch Phasen von wirtschaft­lichem Aufschwung. Der Kampf gegen Alltags­korruption und -kriminalität war erfolgreich und die Gesellschaft hat sich in Richtung Demokratie und Zivilgesellschaft entwickelt.

Wie spiegelt sich dies alles im Leben einzelner Menschen? Diese Frage bewegt mich, seit ich 2010 zum ersten Mal Georgien besucht habe — nachzulesen im Buch zur Ausstellung.

Lisa Fuhr

2017 ist ein wichtiges Jahr für die deutsch-georgischen Beziehungen … weiterlesen

Bis 02. Juni 2017 in Freiburg:  Georgische Woche, eine Veranstaltung von Maia Koberidze

Folgeveranstaltungen (Rückblick)

seit 10.08.2016Tiflis – Tbilisi
Ausstellung bisher unveröffentlichter Bilder aus Tiflis aus den Jahren 2011 und 2012
im Archive Artist Publications München, Türkenstraße 60 UG
Besuch nach Vereinbarung (mail@artistbooks.de oder 089 1234530)
Zur Ausstellung erscheint das so-VIELE -Heft 46
so-VIELE Heft 46

icon Verlag Hubert Kretschmer
München 2016
ISBN 978-3-928804-48-6

Buch und Heft erhältlich in der Ausstellung oder beim icon Verlag München